E-Bike als Überbegriff einer neuen Fahrrad Bewegung

Von Pedelec bis Elektrofahrrad - Die Vielfalt ist groß

bionx-nachruestsatz-bikenest

E-Bike ist die Bezeichnung für Elektromotor-Unterstütze Fahrräder aller Art. Ursprünglich gedacht für die Bezeichnung von Fahrrädern, die per Gasgriff und ohne Trittunterstützung fahrbar sind, hat sich der Begriff E-Bike mittlerweile als Synonym für jegliche Art von Elektrofahrrädern durchgesetzt.

Der Begriff E-Bike klingt auch weniger Umständlich als Elektrofahrrad oder Pedelec. Nicht zuletzt aus diesem Grund hat sich dieser Begriff wohl als allgemeine Bezeichnung im Volksmund etabliert. E-Bikes gibt es mittlerweile in zahlreichen Variationen und es gibt kaum einen Hersteller, der keines im Programm hat. Die Elektroräder nehmen immer mehr Marktanteil ein und finden eine immer breitere Zielgruppe. Die E-Bike Palette fächert sich dabei immer weiter auf.

E-Bike, E Bike oder eBike

Viele Schreibweisen für einen Begriff

Ähnlich vielfältig wie die verschiedenen Gattungen und Bezeichnungen von Elektrofahrrädern ist die Schreibweise des Begriffs E-Bike. E-Bike, E Bike oder eBike, alle Schreibweisen sind im Netz, in Zeitungen oder Zeitschriften zu finden. Wir verwenden auf unseren Seiten die Schreibweise „E-Bike“ und vermeiden die Synonyme E Bike und eBike.

Elektromotor im Vorderrrad

Die E-Bike Unterstützung an der Front

Die E-Bikes mit Forderradnabenantrieb lassen sich wegen der günstigen Bauweise ohne Drehmomentsensor meist an einfachen Fahrrädern wie Citybikes finden. Das E-Bike wird als Pedelec mittels Trittfrequenzsensor angesteuert und benötigt eine entsprechend ausgelegte Rahmen- und Gabelgeometrie, um den zusätzlichen Elektromotor-Kräften gewappnet ist. Als Nachrüstsatz ist ein Frontmotor somit nicht immer geeignet.

Elektromotor im Hinterrad

Der Elektro-Schub am Heck

Qualitativ hochwertige Hinterradnabenmotoren schieben das E-Bike über einen integrierten Drehmomentsensor an. Der Sensor misst die anliegende Trittkraft des Fahrers und steuert darüber die Unterstützung des Motors. Je Stärker die Trittkraft, desto stärker auch die Motorunterstützung des E-Bikes. Diese Motorsysteme eignen sich auch hervorragend als Nachrüstsystem für konventionelle Fahrräder, da der Hinterradbereich eines Fahrrads statisch für diese Art der Unterstützung ausgelegt ist.

Elektromotor am Tretlager
Die Kraft an der Kurbel

Mittelmotoren sind bei E-Bikes weit verbreitet. Hersteller wie Bosch und Panasonic haben durch Ihre Marktoffensive sehr zu dieser Entwicklung beigetragen. Technisch haben Elektrofahrräder mit Mittelmotoren auch Ihre Vorteile. Zum Einen ist die Gewichtsverteilung durch den niedrigen Schwerpunkt des Motors vorteilhaft und zum Anderen ergibt sich durch die Ansteuerung an der Tretkurbel ein Wirkungsgradvorteil bei starken Belastungen. So kann ein Mittelmotor zum Beispiel effektiver an Steigungen oder im schweren Gelände arbeiten. Durch die entsprechende Übersetzung über eine Schaltung kann der Motor immer in seinem optimalen Drehzahlbereich betrieben werden.

Das Ebike als modernes Fortbewegungsmittel
Zeitgeist trifft Technik

Das E-Bike wird oftmals als Umweltfreundlich und Ökologisch bezeichnet. Als Alternative zum Auto kann das zutreffen. Allgemein hat sich das E-Bike aber als spaßbringendes Fortbewegungsmittel etabliert. Ob als Autoalternative für den Weg in das Büro, als Sportgerät für den Wald und die Stadt oder als Kilometerfresser auf Touren. Das E-Bike hebt Fahrradfahren auf ein neues Level.

Ein E-Bike eröffnet durch die erfahrbare Spritzigkeit ein weites Spektrum an Anwendungsmöglichkeiten. Die erste Zielgruppe besteht aus Fahrradfahrern , die aufgrund von körperlichen Beschwerden durch Verletzungen oder fortgeschrittenen Alters. Hier spielt das E-Bike die elektronische Power als tatkräftige Unterstützung voll aus. Dadurch können sich die ehemaligen Autofahrer und Fußgänger wieder auf das E-Bike schwingen und gewinnen dadurch ein großes Stück an Mobilität zurück.

Durch die schnelle Weiterentwicklung hinsichtlich Technik und Design hat das E-Bike auch weitere Zielgruppen erreicht. Auch sportliche Vielfahrer können von der optionalen Unterstützung in Ihrem Einsatzgebiet profitieren. In schwierigen Gelände mit tiefem Untergrund und starken Steigungen lässt sich die Durchschnittsgeschwindigkeit deutlich steigern, ohne das der sportliche Anspruch verloren geht. Die elektronische Unterstützung ist wie der Name schon sagt unterstützend und der sportliche Aspekt der Muskelbetriebenen Fortbewegung bleibt die antreibende Kraft. Wie man die elektronische Unterstützung eines E-Bikes für sich nutzt, bleibt individuell verschieden.

Auf langen Touren steigert das E-Bike die Tageskilometerleistung und auf dem Ritt durch die Stadt bringt es den Fahrer schneller von A nach B. Auch als Dienstfahrzeug zur Arbeit kann das E-Bike fungieren, um unverschwitzt und entspannt am Arbeitsplatz anzukommen. Auch an Lastenfahrrädern für den Einkauf, die Warenlieferung oder zum Transport des Nachwuchses in den Kindergarten spielt ein E-Bike seinen Extra-Schub aus.

Das E-Bike als effizienter Spaßfaktor
Dynamik trifft Effizienz

Für unseren eigenen Verwendungszweck, nämlich den Weg in das Büro und für Termine in der ganzen berliner Innenstadt hat sich das E-Bike als Alternative zu unseren geliebten Singlespeed-Rennrädern etabliert. Durch monatelanger Vergleichstestreihen ergibt sich mit dem E-Bike eine signifikant höhere Durchschnittsgeschwindigkeit und einen nicht zu vernachlässigten Spaßfaktor gegenüber dem nicht motorisierten Rennradkontrahenten. Vor Allem die schnellere Beschleunigung nach Ampelphasen hin zur „Wohlfühlgeschwindigkeit“, bringt einen schneller an den Zielort. Das Schalten in der Stadt kann man sich durch den extra Schub ebenfalls sparen.

Das E-Bike ist eine ernste Alternative für jedes Einsatzgebiet und Fahrertyp. Den Spaßfaktor, der unweigerlich nach den ersten paar Kurbelumdrehungen in einem breiten Grinsen Ausdruck findet, gibt es als angenehmen Nebeneffekt on Top.